Der Bärlauch spriesst im Wald, die Krokusse und Schneeglöcklein strecken ihre Hälse aus dem Rasen. Frühlingsgefühle machen sich breit.

Zeit für weitere Taten in der Obwaldner Schachszene.

Unter der Leitung von Philipp Spichtig wurden die 1. Obwaldner Schülerschachmeisterschaften in Sachseln durchgeführt.
Das Spiel auf den 64 Feldern eines Schachbrettes nahmen je 18 SpielerInnen in den Kategorien Kindergarten bis 4. Klasse und 5. Klasse bis 3. Oberstufe in Angriff. Es war mäuschenstill im Pfarreisaal als die Kinder mit den Wettkämpfen begannen. Unter den Augen von zahlreichen Eltern und Schachspielern wurde um Bauern, Pferd, Läufer und Turm, um Dame und König gekämpft. Angriff um Angriff wurde gegen die gegnerischen Figuren geführt, die eigene Verteidigung manchmal auch vernachlässigt, eine sichere Mattstellung übersehen oder wieder verspielt. Gedanken an die eigenen Schachanfänge wurden mit dem Schäfermatt wieder hervorgerufen, Erinnerungen an eigene, verlorene oder gewonnene Partien wachgerufen.
Zwischen den einzelnen Partien hatten die Kinder auch Gelegenheit sich etwas im Gang auszutoben und die Energien zu verbrauchen. Die Turnierverantwortlichen fanden Zeit ein paar Worte mit den Eltern auszutauschen, manches gute Gespräch fand statt, es wurde diskutiert wann und wo sollen wir eingreifen, wo könnten wir die Kinder unterstützen. Schachspielende Lehrer fanden sich ein, Interessierte die an der Schule in irgendeiner Form fürs Schachspiel engagiert sind.

Schon bald führte Elija Spichtig, Sachseln in der Kat. KG bis 4. Klasse und gab diese nicht mehr ab. Mit 5 Punkten aus ebenso vielen Partien steckte er als einer der beiden jüngsten Spieler alle Älteren in den Sack. Ob da ein zukünftiger Meister heranwächst?
In der Kategorie 5. Klasse bis 3. Oberstufe schwang Jonas Wolfisberg, Alpnach, obenaus, auch er holte in den 5 Partien die Maximalpunktzahl.
Die genauen Platzierungen aller TeilnehmerInnen können Sie der Rangliste (Kat. KG - 4. Klasse Kat. 5. Klasse - 3. OS) entnehmen.

Der Besuch von Marion Wannemacher, die einen ausführlichen Bericht mit Fotos für die Obwaldnerzeitung erstellte, rundete den erfolgreichen Turniernachmittag ab.
Es bleibt ein Dankeschön an die Sponsoren, der Obwaldnerzeitung, den Eltern und Betreuern der Kinder, allen Helfern vor und hinter den Kulissen, ohne euch wäre dieses Turnier nicht möglich gewesen.
Unser Verein ist weiter gefordert sich aktiv im Jugendschach zu engagieren, das Potenzial für eine gute Jugendschachbewegung ist sicher vorhanden.